Dienstag, 20. Mai 2014
Dienstag, 10. September 2013
Gloria Frost Blog: AUF ZU NEUEN UFERN
Gloria Frost Blog: AUF ZU NEUEN UFERN: Sie geht bald hin zum fremden Strand .... und natürlich blutet mein "Mutterherz", wenn die "Heidehexe", ferne, unbek...
AUF ZU NEUEN UFERN
Sie geht bald hin zum fremden Strand .... und natürlich blutet mein "Mutterherz", wenn die "Heidehexe" ferne, unbekannte Gefilde ansteuert. Was wird sie dort erwarten? Werden die Menschen ihr einen freundlichen Empfang bereiten, sie herzlich "Willkommen" heißen, sobald Isabella ihnen eindringlich von dem verheerenden 30-jährigen Krieg, der nicht nur in Deutschland wütete, sondern die Hälfte Europas in Schutt und Asche legte, berichtet? Werden sie ihren Heldenmut, ihre Heikünste zu würdigen wissen, jene Sinneslust verstehen, die es ihr ermöglichte, für ein paar Stunden die Schrecken an vorderster Front zu vergessen, sich mit Haut und Haaren der Leidenschaft hinzugeben, um dann mit frisch gewonnener Stärke und unbezwingbarer Willenskraft den verwundeten, vor Schmerzen schreienden Soldaten Hilfe und Trost angedeihen zu lassen? Oder werden auch dort (zwar vereinzelte, aber dafür umso heimtückischere) Heckenschützen gut getarnt im Gebüsch lauern und versuchen, ihr mit dem sogenannten "Morgenstern", einer besonders erbärmlichen Waffe, die aus einem einzigen, scharf gezackten Stern besteht, den Schädel zu zertrümmern? Fragen über Fragen, die mein Herz nicht zur Ruhe kommen lassen.
Aber es erfüllt mich auch mit Freude und Stolz, dass aus aller Herren Länder Mails von Deutschstämmigen eintrafen, in denen angefragt wurde, ob bzw. wann "Die Heidehexe" endlich auch in englischer Sprache zu erhalten ist. Nun, da kann ich alle Interessierten informieren, dass die Übersetzung bereits in vollem Gange ist, und Isabella die Reise über den "großen Teich" im November antreten wird. Der englischsprachige Raum ist groß. Mein "Mädchen" wird sich auch fern der Heimat nicht unterkriegen lassen, ist sie doch aus unverwüstlichem Material geschmiedet, trotzt jedem Angriff und jeder Gefahr!
Dass sie so waghalsig und tapfer ist, verdankt sie nicht mir, der Autorin, sondern Ihnen, meine lieben Leser, die in großartiger Loyalität der "Heidehexe" immer wieder den Rücken stärken, die Lektüre unermüdlich weiterempfehlen und dadurch erst den Erfolg ermöglichen. Wunderbar, solche Freunde zu haben!!!
Da fällt mir der Vers aus Schillers "Bürgschaft" ein: "Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn ..." Nein, ganz gewiss nicht. Sie ist eine der edelsten Eigenschaften, die es auf dieser Welt gibt. Isabella und ich danken Ihnen unsagbar dafür und hoffen inständig: Bleiben Sie uns weiterhin gewogen, denn wir Indie-Autoren, die keine Möglichkeit zu groß angelegten Werbekampagnen haben, sind auf Mund-zu-Mund-Marketing angewiesen, wie auf die Luft zum Atmen. Darum meine Bitte an all diejenigen, welche Isabella in ihr Herz geschlossen haben. Sagen Sie es weiter und weiter und weiter ..., damit noch mehr Menschen "Die Heidehexe" kennenlernen und lieb gewinnen.
Herzlichst
Ihre Gloria Frost
Donnerstag, 29. August 2013
Gloria Frost Blog: DEN TOD IM GEPÄCK
Gloria Frost Blog: DEN TOD IM GEPÄCK: Wo er geht und steht, hat der Marine.Unteroffizier Michael Stromm einen blinden Passagier im Gepäck. Es ist ein besonders grausiger Ge...
DEN TOD IM GEPÄCK
Wo er geht und steht, hat der Marine-Unteroffizier Michael Stromm einen blinden Passagier im Gepäck. Es ist ein besonders grausiger Gefährte, den niemand in seiner Nähe wissen möchte. Und doch ist der TOD Michaels ständiger Reisebegleiter, lässt sich nicht abschütteln, lauert auf die günstigste Gelegenheit, ihn in sein Reich zu entführen. Und an brenzligen Situationen mangelt es in diesem aufwühlenden Kriegsroman nun wirklich nicht. Aber anscheinend hält ein besonders starker und kämpferischer Schutzengel immer wieder seine schützende Hand über den Protagonisten.
Ole R. Börgdahl ist mit "Faro" ein spannungsgeladenes Werk gelungen, das den Leser die Gräuel des 2. Weltkriegs miterleben lässt, ihm Tod, Verwundungen, aber auch das Leid der Vermissten und deren Angehörigen, die ohne ein Lebenszeichen ihrer Söhne, Ehemänner, Verlobten, Brüder und Anverwandten zwischen Hoffnung und Verzweiflung hin- und hergerissen werden, eindrucksvoll vor Augen führt.
Jeder, den die verheerende Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten sowie Angst und Unglück, die sie auf die Länder dieser Erde schleuderten, nicht kalt lässt, sollte Börgdahls Buch lesen und seiner Bibliothek einverleiben. Als Mahnmal, das alle Herrschenden der Welt verinnerlichen müssten, seien es demokratisch gewählte Vertreter des Volkes oder machtbesessene Diktatoren. Denn Verlierer ist am Ende die gesamte Menschheit: KRIEG IST NIE EINE ALTERNATIVE!!!
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ursula Reinert
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Donnerwetter!
Der Roman hat es in sich, trifft das Zentrum des Gemüts. Knallhart und
schonungslos authentisch schildert der Autor zu Beginn den Werdegang des
vom Naziregime manipulierten Marine-Unteroffiziers Michael Stromm, der
in einem U-Boot seinen Einsatz im 2. Weltkrieg absolviert.
Als das fiktive U-810 von den Alliierten zerstört wird und die Mannschaft ins kalte Wassergrab sinkt, gelingt es Michael, als einzigem Überlebenden, sich in ein Schlauchboot zu retten. Mehr tot als lebendig und die meiste Zeit ohne Bewusstsein wird er von den Wellen an die Küste des von Franco beherrschten Spaniens getrieben. Der Faschist hält sich aus dem Krieg heraus, hat sein Land zur neutralen Zone erklärt. Glück für den in einer Felsklippe eingeklemmten Michael. Es ist das Ufer Maspalomas' auf Gran Canaria, an dem er strandet und vom Leuchtturmwärter Paulus Cavarro gefunden wird, der nach dem Grundsatz lebt: "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut." Er und die Spanierin Serina pflegen ihn selbstlos, päppeln den Verletzen auf und versorgen ihn sogar mit falschen Papieren, sodass er sich, als schwedischer Neffe des alten Paulus getarnt, ungehindert auf der Insel bewegen kann, nach und nach spanisch lernt und Freundschaften knüpft.
Michael gesteht sich mehr und mehr ein, wie ihn die Kriegshetze der Nazis verblendet hat, hört Thomas Mann, der sich in ergreifenden Reden auf dem Sender BBC an die Deutschen wendet, ihnen die Augen öffnen will. Und die Worte des großen Schriftstellers tragen Früchte bei dem ehemaligen Unteroffizier ...
"EL FARO", der Leuchtturm, bleibt für lange Zeit der Dreh- und Angelpunkt in Michaels Leben. Noch ist ihm nicht bewusst, dass er längst Feuer gefangen und sich in Serina verliebt hat. Zu sehr kreisen seine Gedanken darum, wie er wieder in die Heimat gelangen kann. Doch das soll ein langer und steiniger Weg werden.
Verrat und Trug von Spionen, die er als Freunde anngesehen hatte, gehören ebenso zu der Handlung, die mit jeder Seite mehr an Spannung und Abenteuern zunimmt, wie die Suche nach den Verbrechern des teuflischen Regimes im 3. Reich, die sich bei Beendigung des Krieges durch Flucht in Richtung Argentinien ihrer Strafe entziehen.
Und hier, in Argentinien und Chile wird das Buch derart fesselnd, so reich an Wendungen und gefahrvollen Aktionen, dass es dem Leser den Atem verschlägt und er nicht mehr imstande ist, seinen Blick, und sei es auch nur für Minuten, vom Text abzuwenden. Wie von ferngesteuerter Magie wird er in den Sog der Handlung gezogen, ist nicht länger Zuschauer, nein, fühlt sich mittendrin im Geschehen.
Die Rechtschreibfehler haben meinen Lesegenuss in keiner Weise geschmälert, weil mich die Wucht der Wortgewalt dieses außergewöhnlichen Werkes derart fasziniert hat, dass ich einfach darüber hinweggelesen habe, was mir eigentlich nicht passiert. Gäbe es mehr als 5 Sterne, würde ich sie dieser mitreißenden Lektüre mit Freuden zukommen lassen.
Ein unglaublich packendes Werk ist dem Autor mit "Faro" gelungen. Chapeau! Spitzenliteratur vom Feinsten.
Als das fiktive U-810 von den Alliierten zerstört wird und die Mannschaft ins kalte Wassergrab sinkt, gelingt es Michael, als einzigem Überlebenden, sich in ein Schlauchboot zu retten. Mehr tot als lebendig und die meiste Zeit ohne Bewusstsein wird er von den Wellen an die Küste des von Franco beherrschten Spaniens getrieben. Der Faschist hält sich aus dem Krieg heraus, hat sein Land zur neutralen Zone erklärt. Glück für den in einer Felsklippe eingeklemmten Michael. Es ist das Ufer Maspalomas' auf Gran Canaria, an dem er strandet und vom Leuchtturmwärter Paulus Cavarro gefunden wird, der nach dem Grundsatz lebt: "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut." Er und die Spanierin Serina pflegen ihn selbstlos, päppeln den Verletzen auf und versorgen ihn sogar mit falschen Papieren, sodass er sich, als schwedischer Neffe des alten Paulus getarnt, ungehindert auf der Insel bewegen kann, nach und nach spanisch lernt und Freundschaften knüpft.
Michael gesteht sich mehr und mehr ein, wie ihn die Kriegshetze der Nazis verblendet hat, hört Thomas Mann, der sich in ergreifenden Reden auf dem Sender BBC an die Deutschen wendet, ihnen die Augen öffnen will. Und die Worte des großen Schriftstellers tragen Früchte bei dem ehemaligen Unteroffizier ...
"EL FARO", der Leuchtturm, bleibt für lange Zeit der Dreh- und Angelpunkt in Michaels Leben. Noch ist ihm nicht bewusst, dass er längst Feuer gefangen und sich in Serina verliebt hat. Zu sehr kreisen seine Gedanken darum, wie er wieder in die Heimat gelangen kann. Doch das soll ein langer und steiniger Weg werden.
Verrat und Trug von Spionen, die er als Freunde anngesehen hatte, gehören ebenso zu der Handlung, die mit jeder Seite mehr an Spannung und Abenteuern zunimmt, wie die Suche nach den Verbrechern des teuflischen Regimes im 3. Reich, die sich bei Beendigung des Krieges durch Flucht in Richtung Argentinien ihrer Strafe entziehen.
Und hier, in Argentinien und Chile wird das Buch derart fesselnd, so reich an Wendungen und gefahrvollen Aktionen, dass es dem Leser den Atem verschlägt und er nicht mehr imstande ist, seinen Blick, und sei es auch nur für Minuten, vom Text abzuwenden. Wie von ferngesteuerter Magie wird er in den Sog der Handlung gezogen, ist nicht länger Zuschauer, nein, fühlt sich mittendrin im Geschehen.
Die Rechtschreibfehler haben meinen Lesegenuss in keiner Weise geschmälert, weil mich die Wucht der Wortgewalt dieses außergewöhnlichen Werkes derart fasziniert hat, dass ich einfach darüber hinweggelesen habe, was mir eigentlich nicht passiert. Gäbe es mehr als 5 Sterne, würde ich sie dieser mitreißenden Lektüre mit Freuden zukommen lassen.
Ein unglaublich packendes Werk ist dem Autor mit "Faro" gelungen. Chapeau! Spitzenliteratur vom Feinsten.
Montag, 12. August 2013
Gloria Frost Blog: DAS MULTITALENT
Gloria Frost Blog: DAS MULTITALENT: Frank - Michael Preuss Er ist ein Macher. Der absolute Siegertyp. Wenn er in der Tür erscheint, blendet er die Anwesenden durch sein...
DAS MULTITALENT
![]() |
Frank - Michael Preuss |
Er ist ein Macher. Der absolute Siegertyp. Wenn er in der Tür erscheint, blendet er die Anwesenden durch sein souveränes Auftreten, den stolzen Blick, das ihm eigene selbstbewusste Auftreten:
FRANK MICHAEL PREUSS ist das Multitalent schlechthin. Nichts und niemand vermag ihn aus der Bahn zu werfen. Nonchalant und lässig meistert er sämtliche anfallenden Aufgaben mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Und türmen sich auch Schwierigkeiten tausendfach, ihm das vorgenommene Ziel zu versperren, er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, räumt Felsbrocken aus Zweifeln, Ungemach und Missgunst wie Kieselsteine aus dem Weg, lässt sich weder verunsichern noch beirren.
Woher nimmt dieser Mann bloß die Kraft, dem Schicksal so unbeugsam die Stirn zu bieten? Des Rätsels Lösung erschließt sich rasch. Bei seiner Geburt stand die Muse als Patin an seiner Wiege, die ihn mit vielfältigen Gaben beschenkte. So ist er nicht nur im Brotberuf als PR-Berater in seinem Social Media Unternehmen "Redaktionsbüro für Bild & Text", das seit 1991 in Hannover ansässig ist, vom frühen Morgen bis spät in die Nacht erfolgreich aktiv, ja, unschlagbar, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowohl in Online- als auch in Printmedien, sondern findet auch noch Zeit für seine beiden großen Passionen, die ihm das Dasein versüßen.
Als Erstes wäre die Musik zu nennen, der er sich mit wahrer Leidenschaft verschrieben hat. Wenn er auf seiner Gitarre spielt, vergisst Frank-Michael die Welt um sich herum; und dem begeisterten Publikum geht es nicht anders. Greift er in die Saiten, kommt es dem Betrachter vor, dass Cherubim seine Finger führen, um dem Instrument Töne von höchster Reinheit und Klangfülle zu entlocken. Der Zuhörer entschwebt währenddessen in eine Peripherie, die außerhalb seines Einflussbereichs des zentralen Nervensystems liegt, lässt sich von den Melodien in weite, unbekannte Sphären geleiten und kehrt erst wieder auf diese Erde zurück, wenn der allerletzte Schall langam in der Halle verebbt.
Bliebe noch die Malerei, die fraglos, als größte seiner Leidenschaften, zur Meisterin unter den Künsten, die Frank-Michael Preuß mitgegeben wurden, erkoren wird. Mit welch unvergleichlicher Leuchtkraft bewegen die satten, aussagestarken Farben Herz und Seele. Wie kraftvoll und gleichzeitig unsagbar zärtlich streicheln seine Pinselstriche die Leinwand, auf die er Gemälde bannt, die an Schönheit, Einfallsreichtum und Kreativität nicht zu überbieten sind. Andächtig staunend verharrt der Gast seiner Galerie vor jedem der Kunstwerke, atmet den Zauber, der den Bildern innewohnt, saugt ihn tief in sein Gemüt ein und nimmt einen Hauch des Glücks, das die Schöpfungen in überreichem Maß ausströmen, mit in das Alltagsgrau, das plötzlich ein viel freundlicheres Lächeln im Gesicht trägt.
Übrigens läuft die Ausstellung des größten Teils seines Oeuvre noch bis Ende des Jahres in Hannover. Und eine zweite kommt im Oktober dazu. Zumindest eine Besichtigung gilt als MUSS für jeden Kunstliebhaber. Besser sind natürlich mehrere Besuche für unser geistiges und seelisches Wohlbefinden!
Mittwoch, 31. Juli 2013
Gloria Frost Blog: FREUDE --- SCHÖNER GÖTTERFUNKEN!
Gloria Frost Blog: FREUDE --- SCHÖNER GÖTTERFUNKEN!: Freude - schöner Götterfunken ... oh, wie wahr! Gibt es etwas Schöneres, als sich von ganzem Herzen zu freuen? Man schwelgt in Glückseligk...
FREUDE --- SCHÖNER GÖTTERFUNKEN!
Freude - schöner Götterfunken ... oh, wie wahr! Gibt es etwas Schöneres, als sich von ganzem Herzen zu freuen? Man schwelgt in Glückseligkeit und möchte die ganze Welt umarmen, diese Tochter aus Elysium für immer festhalten, sie nie wieder loslassen. Genauso ergeht es mir seit der letzten Woche, als "Die Heidehexe" bei Kindle-Amazon erschien und die Herzen im Sturm eroberte.Und dass sie so raketenhaft hochschnellte, verdanke ich nur Ihnen, meine lieben Leserinnen und Leser. Jeden Einzelnen von Ihnen möchte ich umarmen (in mein Herz geschlossen habe ich Sie ja längst) und unaufhörlich rufen: "DANKE; DANKE; DANKE!!!!" Was wären "Die Heidehexe" und ich ohne SIE, die uns so unverbrüchlich die Treue halten und mit Ihrer Loyalität erst den Erfolg möglich machen?
Und darum bitten "Die Heidehexe" und ich: "Bleiben Sie uns auch weiterhin gewogen. Wenn Ihnen der Roman gefallen hat, erzählen Sie es Ihren Verwandten, Freunden, Bekannten, Nachbarn, Arbeitskollegen ... denn eine unbekannte Indie-Autorin kann nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda vorankommen. Sie hat keinen großen Verlag im Rücken, der die Werbetrommel für sie rührt, ist keine Berühmtheit, die mal eben in einer Fernsehshow lächelnd ihr Buch in die Kamera hält und am nächsten Tag dadurch unzählige ihrer Werke verkauft. Auch keine Zeitschrift wird ihr einen Artikel widmen oder gar ihr Buch im Feuilleton besprechen. Diese ganzen Privilegien bleiben den Großen der Branche vorbehalten. Sie winken aus schwindelnden Höhen, von der Spitze des Berges, der sich Erfolg nennt, huldvoll herab. Und es sei Ihnen gegönnt.
Aber meine geistige Tochter Isabella sprüht vor Abenteuerlust, leidenschaftlichem Feuer, Kühnheit, Courage, Stärke und Heldenmut. "Wer im 30-jährige Krieg an vorderster Front gekämpft hat, wer trotz all der Wirren, Seuchen und Schrecken, die ihn dahinraffen wollten, nicht die Waffen streckte, der scheut auch nicht das Risiko des Bergsteigens", lacht sie, wenn meine Sorge um ihr Leben sie zur Vorsicht mahnt. Recht hat sie, vertraut sie doch fest darauf, dass ihre Leser ihr zur Seite stehen, sie NIE im Stich lassen. Und das ist der Grund, weshalb ich in den Jubel von Beethovens 9. Sinfonie freudig einstimme: "Wir betreten feuertrunken, Himmlische, Dein Heiligtum." Aufrichtig stolz bin ich auf Sie, meine lieben Leserinnen und Leser, die sich Freunde der Heidehexe nennen.
Falls Ihnen das Schicksal der Heidehexe nicht gleichgültig ist, liebe Leserin und lieber Leser, dann helfen Sie ihr bitte durch Ihren Beistand, indem Sie sich vielleicht eine halbe Stunde Zeit nehmen und eine Rezension verfassen oder den Kauf des Romans weiterempfehlen. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, ob Ihr Einsatz Früchte trägt und danke Ihnen im Voraus für Ihr Engagement, denn geteilte Freude ist doppelte Freude, UND DER ERFOLG DER HEIDEHEXE IST AUCH IHR ERFOLG!
Herzlichst
Gloria Frost
P.S. Wenn Sie auf den unteren Link klicken, kommen Sie prompt zu meinem Buch bei Amazon:
Die Heidehexe http://www.amazon.de/Die-Heidehexe-Historischer-Roman-ebook/dp/B00DZTXJYC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1375273625&sr=8-1&keywords=die+heidehexe
Mittwoch, 24. Juli 2013
Gloria Frost Blog: Viele sind berufen --- doch wenige sind auserwählt...
Gloria Frost Blog: Viele sind berufen --- doch wenige sind auserwählt...: Norbert J. Rottensteiner Wer kennt ihn nicht, den Spruch: "Viele sind berufen, aber n...
Viele sind berufen --- doch wenige sind auserwählt!
Norbert J. Rottensteiner
Wer kennt ihn nicht, den Spruch: "Viele sind berufen, aber nur wenige auserwählt"?
Zu diesen Auserwählten zählt auf jeden Fall der Wiener Schriftsteller Norbert J. Rottensteiner, dessen Werke tief unter die Haut gehen, rasch einen sicheren Platz im Herzen des Lesers erobern und nicht wieder aus den Hirnwindungen gelöscht werden. Und es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um Romane, Geschichten oder die verzaubernden Gedichte aus seiner Feder handelt.
Der Autor beherrscht die Klaviatur der Buchstaben mit einer Virtuosität, wie sie lediglich den großen Meistern der Dichtkunst in die Wiege gelegt wurde. Kein Wunder, wird er doch tagtäglich von der Muse geküsst, die wohl einen Narren an ihm gefressen hat. Warum sonst sollte sie viele tausend Autoren, die ebenfalls sehnsüchtig auf einen Kuss von ihr warten, so schmählich vernachlässigen?
Gleichsam, als führe ein Genius seine Hand, schreibt Rottensteiner mit phänomenaler Perfektion Texte, die berühren, uns mitunter ein Lächeln entlocken, ein andermal in andächtigem Staunen versinken lassen. Natürlich bin auch ich ein Fan von ihm und werde nach und nach weitere Rezensionen zu seinen Werken einstellen. Mehr ist jedem Einzelnen allerdings mit dem Downloaden seiner großartigen Bücher bei Kindle-Amazon gedient. Ein Klick, und der Leser kann selbst eintauchen in jene magische Macht des Wortes, die ich z. B. bei seinem wundersamen Gedichtband "Tansanit" kommentiert habe.
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ursula Reinert
Format:Taschenbuch
Der schillernde Tansanit verzaubert durch seine purpur-bläuliche
Farbe, die bei Kristallen sehr ungewöhnlich ist. Ebenso schillernd und
ungewöhnlich kommt die Lyrik dieses wortgewaltigen Werkes daher.
Bilderreich und ausdrucksstark nimmt sie den Leser mit auf die Reise in
Peripherien, die sich dem normalen Sterblichen selten offenbaren.
Wer sich auf die lyrische Exkursion des Dichters begibt, die eigenen Gedanken abschaltet und sich fallen lässt in jene wehmütige, teils elegische Atmosphäre, wird von jeder einzelnen Strophe in einen magischen Bann gezogen, der ihn in die Aura einer bekannten und dennoch seltsam fremden Welt versenkt. Strudel der Melancholie reißen in schwarze Untiefen, aus denen es kein Entkommen gibt, bevor man die letzten Verse verinnerlicht hat.
Norbert J. Rottensteiner malt Bilder, so plastisch und intensiv, dass man glaubt, sich mitten im Geschehen zu befinden. Eine gelungene poesievolle Eloberation, die reduntante Verknüpfungen ins Gehirnnetzwek des Lesenden webt, ihn verzaubert, wie der gleichnamige Edelstein seinen Betrachter.
Eine wundersame Begegnung mit dem eigenen Ich. Ganz große Kunst!!!
Wer sich auf die lyrische Exkursion des Dichters begibt, die eigenen Gedanken abschaltet und sich fallen lässt in jene wehmütige, teils elegische Atmosphäre, wird von jeder einzelnen Strophe in einen magischen Bann gezogen, der ihn in die Aura einer bekannten und dennoch seltsam fremden Welt versenkt. Strudel der Melancholie reißen in schwarze Untiefen, aus denen es kein Entkommen gibt, bevor man die letzten Verse verinnerlicht hat.
Norbert J. Rottensteiner malt Bilder, so plastisch und intensiv, dass man glaubt, sich mitten im Geschehen zu befinden. Eine gelungene poesievolle Eloberation, die reduntante Verknüpfungen ins Gehirnnetzwek des Lesenden webt, ihn verzaubert, wie der gleichnamige Edelstein seinen Betrachter.
Eine wundersame Begegnung mit dem eigenen Ich. Ganz große Kunst!!!
Donnerstag, 18. Juli 2013
Ein neues Spiel - ein neues Glück
Bei mir kann der Spruch momentan ein wenig verändert gelten: EIN NEUES BUCH - EIN NEUES GLÜCK? Fragezeichen nicht vergessen, denn natürlich nuss ich erst abwarten, ob "DIE HEIDEHEXE" wirklich Glück bringt. Aber komme es, wie es kommen will, heute freue ich mich erst einmal uneingeschränkt über die Veröffentlichung bei Kindle-Amazon, jage alle Zweifel ins Niemandsland, verschiebe sie auf später.
Liebe Heidehexe, lange, lange hast Du mir Kopfzerbrechen bereitet, warst mein Wegbegleiter in unendlich vielen Stunden. Selbst in meinen Träumen bist Du nicht von meiner Seite gewichen und hast ständig gefordert, dass ich diese Passage umändere, jene kürze, eine andere detailgetreuer ausarbeite und, und, und. Ja, Du warst schon ein ziemlich schwieriges Kind. Mitunter hast Du mich mit Deinen Nörgeleien fast bis zur Weißglut getrieben. "Lieber bringe ich zehn Krimis zur Welt als einen weiteren erotischen Historienroman", habe ich dann gemurmelt. Ehrlich. Das war mein voller Ernst. Die sind nämlich gehorsamer und pflegeleichter, fallen mir nicht dauernd ins Wort.
Nun fang nicht gleich an zu schmollen, kaum, dass Du Deinen eigenen Weg finden musst. Trotz all Deiner Waghalsigkeit, der unbändigen Leidenschaft und grenzenlosen Sehnsucht nach Erotik und Abenteuern habe ich Dich gern. Sehr sogar. Schließlich heißt es nicht umsonst, dass Sorgenkinder die Lieblingskinder ihrer Mütter sind. Das kann ich bestätigen. Ich habe Dich mit meinem Herzblut erschaffen, mein kleines Heidemädchen Isabella, und Dir Heldenmut, Kühnheit, Stärke, Liebe und Hilfsbereitschaft mitgegeben. Eigenschaften,auf die es ankommt im Leben. Und heute darf ich es Dir endlich sagen: "Ich bin stolz auf Dich, weiß gar nicht, was ich ohne Dich anfangen soll, jetzt, da Du nicht mehr tagein - tagaus mit Deinen unerschöpflichen Ideen um mich herumwuselst. Du fehlst mir bereits jetzt. Was soll das bloß abgeben - ohne Deine allgegenwärtige Zärtlichkeit?"
Hmmm, Du meinst, ich soll einen Folgeband schreiben? Na ja, eigentlich möchte ich mich ja wieder Krimis und Gruselgeschichten widmen. Das habe ich Dir oft genug gesagt. Aber wenn Du viele andere Leser genauso begeisterst wie mich, werde ich es mir doch noch überlegen. Es liegt jetzt also an Dir, Isabella, ob Du die Herzen der Menschen mit Deiner eigenwilligen, jedoch unvergleichlich liebenswerten Art gewinnst. Ich drücke die Daumen. Versprochen! Und ganz gehst Du mir ja ohnehin nicht verloren. Wenn ich Sehnsucht nach Dir habe, lese ich einfach Deine Geschichte zum abertausendsten Mal. Sie wird mir nie langweilig werden. NIEMALS. Selbst dann nicht, wenn ich jeden Satz auswendig dahersagen kann, mein Liebling.
Aber jetzt auf keinen Fall wehmütig werden. Nein, fröhlich wollen wir sein, dass Du Dich endlich abgenabelt hast und ohne meinen weiteren Beistand zum Tor hinausmarschierst. Was aus Dir wird, haben fortan die Leser in der Hand. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und viel Glück!!!
Deine (geistige) Mutter
Und all meinen Lesern, die mir die Treue halten, wünsche ich erfolgreiches Abschalten vom Alltag, vollkommenes Eintauchen in jenes fremde, düstere Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges, das durch knisternde Erotik und Liebe ein wenig von seinem Schrecken verliert. Spannende Unterhaltung wird garantiert!!!!
Herzlichst
Gloria Frost.
Freitag, 21. Juni 2013
GRATIS -- EIN GESCHENKTES KLEINOD!
Passend zur Mittsommernacht, in der sich manchmal sonderbare Wesen zeigen, die sonst für unsere Augen unsichtbar in Parallelwelten leben, kann von heute (21. Juni) bis Sonntag (23. Juni) das Buch "Nachtgefährten", das unter dem Pseudonym "Ariane Abt" bei Klindle veröffentlicht wurde, bei Amazon kostenlos auf den PC geladen werden. Ein einziger Klick genügt, und das "Kleinod" gehört Euch. Warum "Kleinod"? -- Weil jede Geschichte ein glitzerndes Juwel ist, das von Menschen, die an das Übersinnliche, das Unfassbare, das uns umgibt, glauben, ja, vielleicht selbst bereits Erfahrungen mit Geistern hatten, als ein Schmuckstück von unschätzbarem Wert erkannt wird, fühlen sie sich doch dann nicht mehr als Einzelgänger, die Einblick in jene Sphären erlangten, die den meisten auf Erden Weilenden verborgen bleiben.
"Nachtgefährten" öffnen Türen zu geheimnisvollen, schauerlichen Reichen, in denen die Mächte wohnen, die unser Geschick lenken. Hier sind keine wendungsreichen Gruselmärchen ersonnen worden (das Buch ist schließlich kein Krimi, in dem am Ende irgendein menschlicher Täter entlarvt wird, damit die liebe Seele Ruhe hat), nein, hier werden wir mit unseren ureigensten Ängsten konfrontiert, mit Geschehnissen, die von Geschöpfen aus dem Jenseits gesteuert sind, den Körperlosen.
Warum haben wir nachts im Dunkeln Angst? Weshalb erschrecken wir, wenn es in einer Ecke des Hauses knarrt oder ächzt, obwohl wir wissen, dass niemand sonst daheim ist? Weil wir wissen, dass die "ANDEREN" um uns herum sind und alles, was wir tun oder nicht tun, fremdbestimmt wird z.B. auch von ihnen:
DIE NORNEN
Sie sitzen und spinnen
und weben die Linnen,
bestücken das Schicksal mit Freude und Leid.
bestücken das Schicksal mit Freude und Leid.
Du kannst nicht entrinnen,
fliehst du auch von hinnen.
Die Nornen, sie drehen das Spinnrad der Zeit.
Sie wetzen das Messer.
Dann schneidet es besser
den blutroten Faden des Daseins dir ab.
Du musst dich ergeben.
Es endet dein Leben
im alles umkrallenden, eiskalten Grab.
Drum nutze die Stunde.
Sei jede Sekunde
zum Abschied für immer und ewig bereit.
Was nützt all dein Streben?
Im Sarg trägt man eben
ein frostweißes Hemdchen, ein todschickes Kleid.
.
.
Montag, 17. Juni 2013
Wer die Wahl hat, hat die Qual ...
Lange musste ich überlegen, welches Buch von Norbert J. Rottensteiner ich als erstes in mein Blog stelle. Sind sie nicht alle, jedes auf seine Art, überwältigend? - Ja, das sind sie. Weil ich mich, selbst nach endlosem Hin und Her, für keine der mitreißenden Geschichten entscheiden mochte, ohne dass sich die anderen zurückgestzt fühlen würden, ließ ich das Los entscheide.Und da ist sie nun, meine Rezension zu "El Goleador".
Im Nachhinein denke ich, dass jenes Los zu Recht den Sieg davontrug, denn von Kommissar Groebner und seinem Team wird es voraussichtlich im Herbst eine Fortsetzung geben. So kann sich der geneigte Leser nicht nur "El Goleador" kaufen und vor Spannung auf den Nägeln kauen, sondern auch bereits auf eine weitere Folge der humorvollen 13. Wiener Sonderabteilung freuen. Übrigens: Ich freue mich ebenfalls schon drauf!!!
5.0 von 5 Sternen Spektakulär 6. Februar 2013
Von Ursula Reinert
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Welcher Fußball-Fan hat nicht mindestens einmal den Schiedsrichter verwünscht oder im Chor Gleichgesinnter mitgesungen: "Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht", wenn dieser eine offensichtiche Fehlentscheidung zugunsten des gegnerischen Vereins traf? Ich glaube, davon kann sich kaum einer freisprechen.
Aber bei Mord hört die Toleranz auf. Wer macht denn sowas? Befördert nicht nur einen, sondern gleich zwei der gefürchteten Zunft ins Jenseits. Zu Paketen verschnürt. Auch das noch! Sind wir im Wilden Westen gelandet? - Beileibe nicht. Tatort ist das beschauliche Österreich. Wer hätte gedacht, dass in diesem idyllischen Alpenland ein schiedsrichtermeuchelnder Täter umgeht, der seine Opfer mit den für Schiedsrichter obligatorischen Trillerpfeifen erstickt? Abgefeimter und zynischer geht es nun wirklich nicht.
Und ausgerechnet Kommissar Groebner von der 13. Sonderabteilung, der sich auf das sauer verdiente Wochenende freut, bekommt die beiden brandaktuellen Fälle auf den Schreibtisch geknallt. Ade, schöne Freizeit. Arbeit ist angesagt. Und zwar nicht zu knapp. Was nützt es Groebner da, dass sein Chef ihm einen jungen, aufgeweckten Inspektor namens Rosenmayer zur Seite stellt? Und auch seine liebenswerte Sekretärin Gretel Sonnhuber setzt vergeblich ihr charmantes Lächeln auf. Der Kommissar ist knörig. Erst als er herausfindet, dass er beide Schiedsrichter kannte, erwacht sein Diensteifer und mit gewohnt wienerischem Schmäh nimmt er die Fährte in jene Kreise der Fußballwelt auf, zu denen der "normale" Stadionbesucher keinen Kontakt hat. Zahlreiche unerwartete Wendungen spannen den Leser auf die Folter, lassen ihn nicht eher zur Ruhe kommen, bis er das überraschende Ende verinnerlicht hat.
Atmosphärisch dicht und nonchalant hat der Autor mit einem Hauch Ironie diesen fesselnden Krimi geschrieben, der nicht nur die Herzen aller Fußballbegeisterten im Sturm erobert, vielmehr jedes Lesers, der spannende Lektüre zu schätzen weiß. Mit den detailgenau ausgearbeiteten Charakteren von Kommissar Groebner, Inspektor Rosenmayer und Sekretärin Sonnhuber hat er ein Trio geschaffen, das sich fabelhaft ergänzt und den Leser zu begeistern versteht. Hoffentlich werden wir noch viele Fälle verfolgen dürfen, denn die drei sind wirklich ein DREAMTEAM! Absolut empfehlenswert.
Samstag, 15. Juni 2013
Im Reich des Bösen
Welch herrlicher Junitag! Die Sonne scheint vom blauen Himmel, Schäfchenwolken ziehen ihre Bahn, und ein linder Sommerwind spielt mit den Rosen im Garten. Alle Vögel singen Lieder von Lebenslust und Glück. Und am 21. dieses Monats ist Mittsommernacht. Das Fest der Sonnenwende. Da bleibt es am längsten hell, bevor die Abende langsam, aber beständig, wieder früher Dunkelheit bescheren. Doch daran wollen wir jetzt nicht denken, stehen schließlich Bäume, Büsche und Blumen in voller Pracht, verzaubern uns mit ihren betörenden Düften, laden Elfen, Feen und Nixen zum Reigen in den Flussauen ein. La Luna wird runder und runder, um am 23. als Vollmond den Tänzen zuzusehen und über die muntere Schar zu lächeln.
Es ist Wochenende, von überall her dringt der Geruch von glühender Holzkohle und köstlichem Grillgut in unsere Nasen. Wir sind beschwingt und voll Daseinsfreude. Ist das Leben nicht wunderschön in diesen Tagen, wo Märchen und Wunder geschehen? Halt! Stopp! Zu viel der Euphorie. Nicht vergessen: Die dunklen Mächte haben uns keinewegs den Rücken gekehrt. Wir wollen uns nur die gute Laune von ihrer unsichtbaren Anwesenheit mitnichten verderben lassen, scheuchen etwaig auftauchende Gedanken schnell aus den Hirnstübchen.
Aber das Böse geschieht immer und überall. Satan und seine Spießgesellen sind allzeit unter uns und suchen, welchen sie verschlingen. Deshalb passt Andreas Kimmelmanns Buch "Kurz bevor dem Morgen graut" aus der Kindle-Edition prima in diese unbeschwerte Jahreszeit. Für nur 1,99 Euro ist es bei Amazon herunterzuladen und kann vorzüglich gelesen werden, während man sich im bequemen Liegestuhl sonnt und auf die knusprigen Grillgerichte wartet. Denn wo Licht ist, ist auch Schatten. Diese Schatten der Verderbnis stellt der Autor in seinen Kurzgeschichten äußerst authentisch vor.
Seine kleinen Erzählungen sind voll unerwarteter Wendungen und so unterschiedlich wie das wahre Leben. Gut, dass man sich nach einer gelesenen Geschichte wieder erfreulicheren Dingen z. B. dem Genuss der inzwischen bestens durchgegrillten Leckereien hingeben kann, derweil die Spannung steigt, sich dann abends in aller Ruhe den nächsten gruseligen Begebenheiten zu widmen.
Damit jeder einen winzigen Vorgeschmack auf das prickelnde Gruselerlebnis bekommt, folgt meine Rezension zum Buch, mit der aufrichtigen Empfehlung: LESEN!
Von Ursula Reinert
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Jede einzelne Geschichte ist eine Glanzleistung der Düsternis, des
Schauderns und Schreckens. Das kalte Grauen versetzt den Leser in
bewegungslose Starre. Jenes unterschwellig wachsende Entsetzen, das die
Erzählungen ausströmen, umkrallt Herz und Gemüt, formt die ständig höher
steigende Furcht zu einem Gebirge aus Angst und Bangen, treibt den
Verstand gnadenlos bis an die Grenze des Wahnsinns.
Der flüssige, atmospärisch dichte, teils makabre Schreibstil des Autors entführt uns direkt in das Reich des Bösen, in gespenstische Sphären, aus denen es kein Entkommen gibt. Bis zum letzten Satz reißt die Spannung nicht ab, lässt dem Leser keine Zeit zum Verschnaufen zwischen all den übersinnlichen Geschehnissen. Unwillkürlich horcht man auf jedes Geräusch. Dröhnt hier ein Schritt? Schleicht dort ein Tritt? Niemand fühlt sich in seinen eigenen vier Wänden mehr sicher vor den Gestalten der Finsternis. Wir verriegeln und verrammeln Fenster und Türen, wohlwissend, dass kein Schutz möglich ist, die Unsichtbaren mühelos durch eherne Mauern, ja, sogar Felsgestein eindringen können, um uns in die vom Höllenhund Zerberus bewachte Unterwelt zu schleifen, wo Hades und seine Dämonen unersättlich auf neue Beute lauern.
Wer, wie ich, gruselige Geschichten liebt und nie genug davon bekommen kann, dem sei Andreas Kimmelmanns schauerliches Werk wärmstens empfohlen. Er kommt hundertprozentig auf seine Kosten. Gänsehaut wird garantiert. Eins steht nach der Lektüre dennoch für mich fest: In den nächsten Monaten gehe ich gewiss nicht mehr allein durch den Wald!!!
Der flüssige, atmospärisch dichte, teils makabre Schreibstil des Autors entführt uns direkt in das Reich des Bösen, in gespenstische Sphären, aus denen es kein Entkommen gibt. Bis zum letzten Satz reißt die Spannung nicht ab, lässt dem Leser keine Zeit zum Verschnaufen zwischen all den übersinnlichen Geschehnissen. Unwillkürlich horcht man auf jedes Geräusch. Dröhnt hier ein Schritt? Schleicht dort ein Tritt? Niemand fühlt sich in seinen eigenen vier Wänden mehr sicher vor den Gestalten der Finsternis. Wir verriegeln und verrammeln Fenster und Türen, wohlwissend, dass kein Schutz möglich ist, die Unsichtbaren mühelos durch eherne Mauern, ja, sogar Felsgestein eindringen können, um uns in die vom Höllenhund Zerberus bewachte Unterwelt zu schleifen, wo Hades und seine Dämonen unersättlich auf neue Beute lauern.
Wer, wie ich, gruselige Geschichten liebt und nie genug davon bekommen kann, dem sei Andreas Kimmelmanns schauerliches Werk wärmstens empfohlen. Er kommt hundertprozentig auf seine Kosten. Gänsehaut wird garantiert. Eins steht nach der Lektüre dennoch für mich fest: In den nächsten Monaten gehe ich gewiss nicht mehr allein durch den Wald!!!
Dienstag, 11. Juni 2013
Rezensionen
Heute habe ich mir bei Amazon mal amüsiert die Rezensionen zu vielen bekannten und hervorragend geschriebenen Büchern durchgelesen - und war perplex. Neben objektiven, sachlichen und teilweise schwärmerischen Rezensionen zu Romanen von ausgesprochenen Berühmtheiten der Literatur erschienen unter JEDEM Werk, und sei es von Nobelpreisträgern, jene zur Genüge bekannten Schmähkommentare mit 1 Stern, die lediglich dem einzigen Zweck dienen, etwas Großartiges in den Schmutz zu ziehen. ÜBEL! Ich fragte mich, wie mag es dann erst den Neulingen ergehen, wenn sie womöglich gleich unter ihrem Debütwerk eine solche Hasstirade erwartet. Haben sie überhaupt eine Chance, auf dem Buchmarkt Fuß zu fassen? Werfen sie verzweifelt die Flinte ins Korn? Geben sie ihren Traum für alle Zeiten auf, obwohl sie das Zeug zum Schreiben haben und oft sehr, sehr gute Bücher verfasst haben? Ich weiß es nicht. Der eine mag kämpferischer sein und sagen: "Jetzt erst recht", ein anderer, der sensibler gebaut ist, verkriecht sich in eine Seelenhöhle aus Trauer und Schmerz. Denn weh tun solche Boshaftigkeiten allemal. Deshalb werden sie ja geschrieben.
Aber es stellt sich mir auch eine weitere Frage, die nicht weniger beklagenswert ist: Was müssen das für frustrierte, neidische und missgünstige Zeitgenossen sein, die ihre Befriedigung darin sehen, zu verletzen, zu verstören, zu kränken? Psychopathen? Kranke, vom Leben enttäuschte Verlierer, die wollen, dass sie nicht allein leiden, sondern den Dolch hinterrücks in Seelen Erfolgreicherer rammen? Natürlich sind es in der Mehrzahl sogenannte "Freunde", zumindest jedoch Bekannte der Autoren (häufig selbst Schreiber, deren Machwerken niemand Beachtung schenkt), die ihnen ins Gesicht lächeln, derweil sie klammheimlich Verrisse über deren Bücher niederkritzeln. Nicht umsonst hat der alte, weise Spruch bis heute seine Gültigkeit: "Hütet euch vor Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen!"
Ich, für meinen Teil, weiß von JEDEM 1-Sterne-Rezensenten, wer dahintersteckt und gebe Schriftstellern den Rat, genauestens sein Gehirn zu durchforsten, um wen es sich bei seinen dümmlichen Kritikern handelt. Glaubt mir, Ihr kommt ebenfalls darauf. Und noch ein gut gemeinter Tipp: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Lasst Euch nichts anmerken (solche Terroristen greifen sonst zu noch wsentlich härteren Bandagen, da spreche ich aus leidvoller Erfahrung), aber zieht euch unauffällig aus dem Dunstkreis der Heuchler, die auf Böses sinnen, zurück, zeigt ihnen die kalte Schulter.
Erbärmliche Würmer sind allerdings genauso diejenigen, die um Rezensionen für ihr eigenes Werk schleimen, täglich marktschreierisch Reklametexte für ihre Romane in sämtlichen Autorenforen posten, aber nicht im Traum daran denken, einem Kollegen, der ihre Bücher zum regulären Preis kauft, um den Umsatz, den jeder braucht, anzukurbeln, sich Nächte um die Ohren schlägt, um selbige Wort für Wort zu lesen und weitere Stunden sich den Kopf über eine treffend formulierte Rezension zerbricht, ebenfalls durch eine gute Rezension, und sei sie noch so kurz, zu helfen. EGOISMUS zählt zu den sieben Todsünden und wird den Selbstsüchtigen keine Lorbeeren bescheren. .
Glücklicherweise gönne ich ALLEN Schreibern Riesenerfolge, wünsche jedem meiner Berufskollegen und sämtlichen Freunden, die anderem Broterwerb nachgehen, nur das Beste. Mögen Glück und Sonnenschein ihren Lebensweg säumen!!!
Nun erkläre ich kurz, warum sich unter meinen Rezensionen immer 5 Sterne finden, die ich aus voller Überzeugung gebe:
1. rezensiere ich nur Bücher, die mich vom Hocker reißen, sonstige lese ich zwar auch gern, aber gebe keinen Kommentar dazu ab, weil jeder Autor mit Herzblut schreibt und sich wochen- monate- oder jahrelang den Kopf zerbricht. NIEMALS würde ich ihn verletzen. NIE - NIEMALS: Selbst die berühmtesten Bestsellerautoren bekommen von irgendwelchen finsteren Gestalten Ein-Stern-Rezensionen. Und das nicht zu knapp. Und JEDEM von ihnen tut eine böse Kritik ebenso weh wie einem kleinen Indie-Autor. Seltsam, dass immer die gleichen gehässigen Sätze von den Neidhammeln geschrieben werden. Beispiele gefällig?
"Schrecklichstes Buch, das ich je gelesen habe."
"Konnte das Buch bereits nach ein paar Seiten nicht weiterlesen, weil es zu schlecht geschrieben ist."
"Habe das Machwerk gleich nach dem Lesen in die Ecke geschmissen. Selbst zum Weiterverschenken ist es zu unterirdisch."
"Warnung1 Auf keinen Fall kaufen. Das Buch ist grottenschlecht. Schade um das Geld und die Zeit."
"Das Band (ist damit etwa ein Metermaß gemeint? Jeder ABC-Schütze weiß, dass es der Bücherband und das Strumpfband heißt) wimelt von Rächtschraipfelern. Wie kan Amason dass nuhr duurchgeheen lasen?" (Lustig, oder?)
"Eigentlich bin ich ein großer Fan von XY, aber was er hier fabriziert hat, ist eine Katastrophe. Ich werde mir wohl kein Buch mehr von ihm kaufen."
"Der Klappentext verspricht etwas ganz anderes."
"Die ersten Seiten waren total spannend. Doch danach folgte nur noch gähnende Langeweile."
"Gute Einschlafhilfe für alle, die unter Schlaflosigkeit leiden."
"XY sollte mal eine kreative Schaffenspause einlegen. Seine Texte sind immer gleich. Nur die Personen und Schauplätze haben andere Namen."
"XY schreibt wie ein Fünftklässler. Da kann ja meine kleine Nichte (wahlweise Neffe, Tochter, Sohn) bessere Aufsätze schreiben."
Die Reihe mit den böswilligen Standardäußerungen ließe sich beliebig fortsetzen. Für solche Schmierfinken empfinde ich tiefe Abscheu.
2. halte ich mich an das Schild unseres Bäckers, das groß und fett über seiner Eingangstür prangt. In riesigen Lettern kann man dort lesen. Bist du zufrieden, sage es anderen. Bist du es nicht, sage es mir! Dieser Satz ist mein Leitspruch. Die Welt ist voll von Katastrophen. Da muss ich nicht selbst auch noch für einen Menschen zusätzlich eine Katastrophe inszenieren. Denn schmerzhafte Stiche ins Herz verursachen destruktive Kritiken immer. Wenn ein Schriftsteller nachfragt, warum ich sein Buch, das ich gekauft habe (ich kaufe immer die Bücher die mir gefallen, will keine Gratisangebote, um zu helfen, den Verkauf meiner KollegInnen anzuheben, denn schließlich ist jede Arbeit ihres Lohnes wert), nicht kommentiere, gebe ich ihm jedoch selbstverständlich per E-Mail gern konstruktive Auskunft und eventuell Hilfestellung.
3. bricht weder mir noch sonst jemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er ein Buch, das ihm gefällt, mit 5 Sternen bewertet. Es gibt schließlich genug davon am Himmelszelt. Man braucht also nicht damit zu geizen. Und was mir gefällt, kann einem anderen überhaupt nicht zusagen, ebenso umgekehrt. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Er ist immer subjektiv. Und ich tue hier nur meine persönliche Meinung kund - nichts weiter.
So, jetzt aber ran ans Lesen von meinem neuesten erworbenen Buch "Der Garten der alten Dame" einer meiner liebsten Autorinnen Nikola Hahn, auf das ich schon sehr gespannt bin, weil sie es meisterhaft versteht, mich mit ihren Werken so wundersam zu verzaubern..
Eure Gloria
Samstag, 18. Mai 2013
Ein Herz für Autoren: Heidi Dahlsen
Seit heute bin ich Mitglied in der Patchwork-books-family und fühle mich so wohl wie schon lange nicht mehr. Auf Heidi Dahlsens kunterbunter Bücherseite sind nun auch meine Werke "Der Purpurschnitter", "Hungerhaken", "Die Weihnachtsbraut" und "Nachtgefährten" gelistet. Sie tummeln sich unter wunderbaren Büchern von phantastischen Autorinnen und Autoren, haben sich bereits gut eingelebt.
Eine Augenweide, was Heidi sich da hat einfallen lassen! Aber auch ihre fb-Seite und die Homepage sind bemerkenswert und auf jeden Fall eine Besichtigung (oder auch viele Besichtigungen) wert. So viele Themen zum Reinschnuppern. Toll. Noch habe ich nicht alles erkundet, doch morgen geht es weiter. Bin schon sehr gespannt auf die unterschiedlichen Sparten im Bücherparadies. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Garantiert. Und ich süchtige Leseratte werde vermutlich die nächsten Tage zu nichts anderem kommen, als ein Buch nach dem anderen zu bestellen. Ach, wie ich mich darauf freue. Das wird ein herrliches Pfingstfest. Schließlich brauche ich mich an keine Ladenschlusszeiten zu halten und auch nicht unbedingt den Amazon-Versand abwarten. Nein: Einfach mit dem jeweils gewünschten Buch in den Warenkorb und auf PC-Lesen klicken. (Einen Kindle-Reader habe ich nämlich immer noch nicht, steht aber auf meiner Wunschliste ganz oben.) Bis es soweit ist, lese ich die Kindle-Bücher eben am PC. Geht übrigens wunderbar.
Nächste Woche kaufe ich dann mal Print-Ausgaben, sobald die Geschäfte wieder geöffnet sind. Natürlich fällt bei der Riesenauswahl die Entscheidung, welches Buch als nächstes gekauft wird, schwer. Klar. Aber zuerst kommt "Seelenqual mit HappyEnd" von Heidi Dahlsen in den Warenkorb und dann "Frühlingserwachen" von der Autorengruppe WortWerk (beide auch an Feiertagen bei Kindle zu erwerben).
Mein Tipp an alle Freunde: Schaut einfach mal vorbei auf der "Startseite-paradies-fuer-leserattens Webseite".
Es lohnt sich. Wahrscheinlich seid Ihr genauso begeistert wie ich!!!
Frohe entspannte Pfingsttage wünsche ich Euch allen! Und Dir, liebe Heidi, nochmals vielen Dank fürs Aufnehmen in die family!
Herzlichst
Eure Gloria
Dienstag, 14. Mai 2013
Der Duft der Heimat
Vor vielen Jahren wanderte meine Schwester nach Spanien aus. Dort an der Costa Blanca scheint fast immer die Sonne, der Himmel lacht blau, das Meer liegt nur fünf Minuten von ihrer Finca entfernt, und überall winken Palmen verheißungsvoll. Ich blieb zurück im kalten, regnerischen Deutschland und träumte mich in nächtlichen Stunden zu ihr nach Süden. Täglich hörte ich Roy Blacks Song, dass Träume wie kleine Züge seien. Sobald mich die Sehnsucht nach meiner einzigen Schwester übermannte, setzte ich mich in jene kleinen Züge, die mich gedanklich zu ihr in die glühende Hitze trugen und sang dann laut vor mich hin: "Die Sonne scheint bei Tag und Nacht. Eviva Espana!"
Wenn ich sie besuchte, genoss ich die spanische Mentalität, die sich doch sehr angenehm von dem preußischen Pflichtgefühl und strenger Disziplin abhebt. Die Menschen sind freundlich, fröhlich, ruhen während der langen mittäglichen Siesta, feiern gern und viel. Fragt man sie, ob sie ihr Tagwerk bereits vollendet haben, schmunzeln sie und sagen abwinkend: "Manana, manana."
Wie oft wünschte ich mir auch solch sorgloses unbeschwertes Leben und trug mich mit der Eingebung, es ihr gleich zu tun und Deutschland den Rücken zu kehren, um frei von Arbeit und Fron die schönen Seiten des Lebens auszukosten. Ehemann, Kinder, die kranke Tante im Haus und unsere vielen Tiere, die wir aufgenommen hatten, hinderten mich daran. Und mein Beruf als Altenpflegerin, dem ich täglich nachzugehen hatte.Aber die Sehnsucht nach dem Land, wo Zitronen und Orangen blühen, blieb.
Sonntag war Muttertag. Und natürlich hatten meine Schwester und ich ein langes Telefonat, in dem wir uns gegenseitig zum Muttertag gratulierten. Unsere eigene Mutter konnten wir nicht mehr mit Glückwünschen erfreuen, da sie schon lange in kühler Erde ruht. Wir sprachen über unsere Kindheit und unsere nahen Verwandten, die alle bereits das Zeitliche gesegnet haben. Als letzte Schwester meiner Mutter ging meine bei mir lebende Tante im Herbst für immer. Die Trauer sitzt tief, ist noch längst nicht überwunden. Mitten im Satz brach meine Schwester plötzlich in Tränen aus, schluchzte, dass sie die Heimat vermisse, besonders seit ihr Ehegatte vor vier Jahren starb. "Du hast es gut", seufzte sie, "kannst den Duft von Ginster und Flieder im Garten unserer Familie atmen. Ich aber bin eine Fremde in diesem Land."
Unser Telefonat ging mir nicht aus dem Kopf. Mit offenenen Augen machte ich mich auf den Weg zum Friedhof, schmückte die Gräber der Verstorbenen mit frischen Blumen und saugte den Geruch der Frühlingserde tief in meine Lungen. Nie zuvor habe ich ihn so intensiv wahrgenommen. Auf dem Rückweg sah ich überall die Geister der Vergangenheit. Die Ilseder Hütte, die früher allen Menschen der Umgebung Arbeit und Brot gegeben hatte, existiert schon längst nicht mehr. Jetzt steht ein Altenheim dort, wo früher die Loren das Erz zu den Hochöfen transportierten, Polizeiwache, Geschäfte, kleine und größere Betriebe und Freizeitanlagen bedecken das riesige Gelände, auf dem das Erz geschmolzen wurde und lange Schornsteine, die unaufhörlich rauchten und den Himmel mit braunen Wolken am helllichten Tag verdunkelten, in den Himmel ragten. "Es stinkt hier ja fürchterlich", stöhnten die Zugezogenen, für uns bliesen sie den schönsten Duft der Welt in Kindernasen. Das Casino, zu dem nur Direktoren, Ingenieure und handverlesene Gäste Zutritt hatten, ist abgerissen, ebenso der Bahnhof. Auch hier breiten sich Läden aus, als hätten sie schon von jeher Bleiberecht. Der Tagebau, in dem wir als Kinder herumkraxelten, ist geflutet worden, der Erzberg, den wir unzählige Male "erklommen", dem Erdboden gleich gemacht. Nichts ist mehr, wie es war. Und trotzdem hörte ich am Sonntag im Geist das Heulen, der Sirene, die morgens um sechs den Arbeitsbeginn, um zwölf die Mittagspause und um achtzehn Uhr den Feierabend lautstark verkündete. Von überall her blitzten mir Augen der Menschen meiner Kindheit entgegen - and the green, green grass of home ziert noch immer den Wiesenweg, wo wir als Kinder spielten, Klatschmohn und Kleeblüten pflückten und uns Kränze daraus flochten, um sie wie Kronen auf dem Kopf zu tragen.
HEIMAT! Welch wundersames Wort. Langsam, ganz langsam ging ich die altvertrauten Gassen und Straßen zum Haus, das mein Urgroßvater erbaut hat. Ja, im Garten blühten Flieder, Ginster und Vergissmeinnicht .... und sie dufteten nach Kindheit und Glück. Ich öffnete die Eingangstür, verweilte auf der Schwelle. Hier sind mein Großvater und seine Geschwister aufgewachsen. Hier hat er meine Großmutter geheiratet und hier wurden meine Mutter, ihr im Krieg gefallener Bruder und ihre beiden Schwestern geboren. Mama wurde aus ihrem Elternhaus tot hinausgetragen und Ende Oktober meine Tante, die letzte der Geschwister. Aber ich weiß, alle Seelen meiner Ahnen sind um mich versammelt, mitunter machen sie sich durch einen Luftzug oder ein umfallendes Gefäß bemerkbar. Dann lächle ich dankbar. Nie und nimmer werde ich unser Familiendomizil verlassen, durchzuckte es mich, als ich von meinem Streifzug durch die Vergangenheit heimkam. Erst der Purpurschnitter, der schon so viele Verwandte hinaustrug, wird auch mich in ein noch schöneres Zuhause mitnehmen. Bis dahin beibe ich - und halte die Stellung.
Wer weiß, vielleicht hilft mir ja eines Tages mein kleines Schwesterlein dabei ... kommt zurück aus der Ferne, die ihr niemals das Vaterland ersetzen kann. Ich hoffe und harre!
Wenn ich sie besuchte, genoss ich die spanische Mentalität, die sich doch sehr angenehm von dem preußischen Pflichtgefühl und strenger Disziplin abhebt. Die Menschen sind freundlich, fröhlich, ruhen während der langen mittäglichen Siesta, feiern gern und viel. Fragt man sie, ob sie ihr Tagwerk bereits vollendet haben, schmunzeln sie und sagen abwinkend: "Manana, manana."
Wie oft wünschte ich mir auch solch sorgloses unbeschwertes Leben und trug mich mit der Eingebung, es ihr gleich zu tun und Deutschland den Rücken zu kehren, um frei von Arbeit und Fron die schönen Seiten des Lebens auszukosten. Ehemann, Kinder, die kranke Tante im Haus und unsere vielen Tiere, die wir aufgenommen hatten, hinderten mich daran. Und mein Beruf als Altenpflegerin, dem ich täglich nachzugehen hatte.Aber die Sehnsucht nach dem Land, wo Zitronen und Orangen blühen, blieb.
Sonntag war Muttertag. Und natürlich hatten meine Schwester und ich ein langes Telefonat, in dem wir uns gegenseitig zum Muttertag gratulierten. Unsere eigene Mutter konnten wir nicht mehr mit Glückwünschen erfreuen, da sie schon lange in kühler Erde ruht. Wir sprachen über unsere Kindheit und unsere nahen Verwandten, die alle bereits das Zeitliche gesegnet haben. Als letzte Schwester meiner Mutter ging meine bei mir lebende Tante im Herbst für immer. Die Trauer sitzt tief, ist noch längst nicht überwunden. Mitten im Satz brach meine Schwester plötzlich in Tränen aus, schluchzte, dass sie die Heimat vermisse, besonders seit ihr Ehegatte vor vier Jahren starb. "Du hast es gut", seufzte sie, "kannst den Duft von Ginster und Flieder im Garten unserer Familie atmen. Ich aber bin eine Fremde in diesem Land."
Unser Telefonat ging mir nicht aus dem Kopf. Mit offenenen Augen machte ich mich auf den Weg zum Friedhof, schmückte die Gräber der Verstorbenen mit frischen Blumen und saugte den Geruch der Frühlingserde tief in meine Lungen. Nie zuvor habe ich ihn so intensiv wahrgenommen. Auf dem Rückweg sah ich überall die Geister der Vergangenheit. Die Ilseder Hütte, die früher allen Menschen der Umgebung Arbeit und Brot gegeben hatte, existiert schon längst nicht mehr. Jetzt steht ein Altenheim dort, wo früher die Loren das Erz zu den Hochöfen transportierten, Polizeiwache, Geschäfte, kleine und größere Betriebe und Freizeitanlagen bedecken das riesige Gelände, auf dem das Erz geschmolzen wurde und lange Schornsteine, die unaufhörlich rauchten und den Himmel mit braunen Wolken am helllichten Tag verdunkelten, in den Himmel ragten. "Es stinkt hier ja fürchterlich", stöhnten die Zugezogenen, für uns bliesen sie den schönsten Duft der Welt in Kindernasen. Das Casino, zu dem nur Direktoren, Ingenieure und handverlesene Gäste Zutritt hatten, ist abgerissen, ebenso der Bahnhof. Auch hier breiten sich Läden aus, als hätten sie schon von jeher Bleiberecht. Der Tagebau, in dem wir als Kinder herumkraxelten, ist geflutet worden, der Erzberg, den wir unzählige Male "erklommen", dem Erdboden gleich gemacht. Nichts ist mehr, wie es war. Und trotzdem hörte ich am Sonntag im Geist das Heulen, der Sirene, die morgens um sechs den Arbeitsbeginn, um zwölf die Mittagspause und um achtzehn Uhr den Feierabend lautstark verkündete. Von überall her blitzten mir Augen der Menschen meiner Kindheit entgegen - and the green, green grass of home ziert noch immer den Wiesenweg, wo wir als Kinder spielten, Klatschmohn und Kleeblüten pflückten und uns Kränze daraus flochten, um sie wie Kronen auf dem Kopf zu tragen.
HEIMAT! Welch wundersames Wort. Langsam, ganz langsam ging ich die altvertrauten Gassen und Straßen zum Haus, das mein Urgroßvater erbaut hat. Ja, im Garten blühten Flieder, Ginster und Vergissmeinnicht .... und sie dufteten nach Kindheit und Glück. Ich öffnete die Eingangstür, verweilte auf der Schwelle. Hier sind mein Großvater und seine Geschwister aufgewachsen. Hier hat er meine Großmutter geheiratet und hier wurden meine Mutter, ihr im Krieg gefallener Bruder und ihre beiden Schwestern geboren. Mama wurde aus ihrem Elternhaus tot hinausgetragen und Ende Oktober meine Tante, die letzte der Geschwister. Aber ich weiß, alle Seelen meiner Ahnen sind um mich versammelt, mitunter machen sie sich durch einen Luftzug oder ein umfallendes Gefäß bemerkbar. Dann lächle ich dankbar. Nie und nimmer werde ich unser Familiendomizil verlassen, durchzuckte es mich, als ich von meinem Streifzug durch die Vergangenheit heimkam. Erst der Purpurschnitter, der schon so viele Verwandte hinaustrug, wird auch mich in ein noch schöneres Zuhause mitnehmen. Bis dahin beibe ich - und halte die Stellung.
Wer weiß, vielleicht hilft mir ja eines Tages mein kleines Schwesterlein dabei ... kommt zurück aus der Ferne, die ihr niemals das Vaterland ersetzen kann. Ich hoffe und harre!
Dienstag, 30. April 2013
Die Würfel sind gefallen
Damit auch alles wirklich hundertprozentig koscher zugeht, habe ich drei Würfel in den Lederbecher fallen gelassen, ihn bei jedem Namen der gemeldeten Anwärter auf ein Exemplar des "Purpurschnitters" ordentlich durchgeschüttelt und die daraufhin folgende Punktzahl neben die aufgelisteten Namen geschrieben.
Gewonnen haben: Sandy (mit 16 Augen)
Sibille (ebenfalls mit 16 Augen)
Kordula (mit 14 Augen)
Bei Euch und allen anderen, die sich beteiligt haben und leer ausgehen, möchte ich mich nochmals ganz, ganz herzlich bedanken für Euer Interesse und die Auskünfte über Eure Favoriten beim Lesen. Einige von mir bevorzugten Titel sind auch darunter.
Einen wunderschönen 1. Mai wünscht
Trommelwirbel!!!
Gewonnen haben: Sandy (mit 16 Augen)
Sibille (ebenfalls mit 16 Augen)
Kordula (mit 14 Augen)
Herzlichen Glückwunsch!
Ich sende Euch gleich eine E-Mail, in der ich Euch bitte, mir Eure Adressen per privater Mail zuzusenden. Natürlich schreibe ich, wie versprochen, eine persönliche Widmung in jedes Buch, verschicke die Päckchen gleich nach Erhalt der Anschriften und wünsche Euch viel Spannung bei der Lektüre ...Bei Euch und allen anderen, die sich beteiligt haben und leer ausgehen, möchte ich mich nochmals ganz, ganz herzlich bedanken für Euer Interesse und die Auskünfte über Eure Favoriten beim Lesen. Einige von mir bevorzugten Titel sind auch darunter.
Einen wunderschönen 1. Mai wünscht
Eure Gloria, die gleich ihren Besen satteln wird, um mit ihrer "Heidehexe"
zum Brocken zu reiten. Nicht vergessen: Heute ist Walpurgisnacht ...
Walpurgisnacht
Hui, wir reiten durch die Lüfte
mit wehenden Haaren, in pechschwarzer Tracht.
Mystik, Zauber, Schwefeldüfte.
Heute ist Walpurgisnacht.
Hurtig, hurtig, Besen, schneller!
Am nächtlichen Berg halten Hexen die Wacht.
Im Mondlicht strahlt der Brocken heller,
bereit für die Walpurgisnacht.
Brennet! Brennet! Flammen brennen.
Vom lodernden Scheit ist das Feuer entfacht.
Wenn raunend wir den Namen nennen,
erscheint der Fürst um Mitternacht.
Und in das andachtsvolle Schweigen
brüllt donnernd der Meister den Erbfluch und lacht:
„Kommt, tanzt mit mir den Hochzeitsreigen
in dieser ersten Maiennacht.“
Fliehe, junges Hexlein, fliehe!
Nimm lieber dein schutzloses Herz heut in Acht.
Hat Satan die Seele, oh Mädchen, dann siehe,
behält er für ewige Zeiten die Macht.
Zu spät, viel zu spät! Es ist um sie geschehen.
Was nützt ihr die Jugend mit all ihrer Pracht?
Nun muss sie zum höllischen Walzer sich drehen,
nicht nur in der Walpurgisnacht ...
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